Zuerst den Verwendungszweck festlegen
Definieren Sie vor der Planung von Experimenten die Probentypen, Zielregionen, Variantenklassen und Grenzen der Befundung. Eine Validierung für kleine Sequenzvarianten belegt nicht automatisch die Leistungsfähigkeit für Kopienzahlveränderungen oder RNA-Fusionen.
Leistungsangaben klar benennen
Unterscheiden Sie Richtigkeit, Wiederholbarkeit, Reproduzierbarkeit und analytische Sensitivität. Legen Sie fest, welche Referenzmaterialien und klinischen Proben die einzelnen Fragen beantworten können, und dokumentieren Sie Akzeptanzkriterien vor der Ergebnisauswertung.
Den gesamten Arbeitsablauf einbeziehen
Extraktion, Bibliothekspräparation, Sequenzierung, Bioinformatik und Befundung tragen zum Ergebnis bei. Bei Änderungen des Arbeitsablaufs sollte geprüft werden, welche Leistungsangaben erneut verifiziert werden müssen.
Evidenz und Grenzen gemeinsam darstellen
Ein aussagekräftiger Bericht beschreibt, was unter welchen Bedingungen untersucht wurde, welche Kriterien erfüllt wurden und wo Unsicherheit bleibt. So unterstützt die Validierung sowohl die Einführung des Assays als auch spätere Qualitätsprüfungen.
Wissenschaftliche Referenz: AMP/CAP consensus recommendations for validation of NGS-based oncology panels.